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Die Meerenge von Tehuantepec

Auf diesem schmalen Landstreifen, der das zentrale Hochland mit dem Süden verbindet, sind die Küsten nur 200 km voneinander entfernt. Am Pazifik liegt der Bundestaat Oaxaca, den wir Ihnen unten näher vorstellen. Nördlich davon treffen an der Golfküste die Staaten Veracuz und Tabasco aufeinander, beides Zentren der Erdölindustrie.

Links zum Thema: Mexikos Regionalküchen

Oaxaca - Natur und Sehenswürdigkeiten

Der Bundesstaat Oaxaca bietet eine faszinierende klimatische Vielfalt: Trockene heiße Küstenregionen, feuchtheiße Urwälder, tropische Strände, aber auch sanftgrüne Hochtäler.

Die Stadt Oaxaca, vier Autostunden von Mexico City entfernt, begeistert mit kolonialer Architektur und zahlreichen Sehenswürdigkeiten: Dem Santo Domingo Tempel, der Kathedrale (Foto links oben), dem Rufino Museum, dem Regierungspalast, dem Cortez-Haus. Zehn Kilometer außerhalb von Oaxaca liegt das spektakuläre Monte Alban (Foto Mitte links), die Überreste der Hauptstadt der Mixteken- und Zapoteken-Indianerkulturen.

Noch vor 20 Jahren waren die meisten Küstenstreifen Oaxacas unzugänglich und unbesiedelt. Inzwischen haben Touristen und Hotels längst Einzug gehalten, so an den wunderschönen Buchten Huatulcos (Foto links unten). Große Naturschutzgebiete sorgen hier aber dafür, dass sich die besiedelten Zonen nicht unendlich ausbreiten.

Die Küche der Region

Die Region Oaxaca ist berühmt für Mole Negro. Diese dunkle, unbeschreibliche Kakao-Sauce mit Nüssen, Chiles und Gewürz ist in ganz Mexiko bekannt. Neben der schwarzen Mole gibt es viele weitere Variationen: amarillo (gelb), coloradito (rötlich), almendrado (mit Mandeln), verde (grün) und colorado (rot). Mole-Saucen werden mit Huhn, Schwein oder Rindfleisch serviert, sind unterschiedlich scharf - immer aber ist ihre Zubereitung aufwendig und umfasst eine Menge mahlen, zerstoßen, köcheln und rühren.

Eine bekannte Fischspezialität ist Pescado a la Veracruzana, der mit einer Sauce aus Tomate, Paprika, Oliven und Kapern überzogen wird. Als Dessert kommt Tres Leches auf den Tisch, ein Kuchen, getränkt mit drei Milchsorten.

Spezialität: Chapulines oder Heuschrecken

Auf den Märkten Oaxacas finden Sie Stände mit einem Snack ganz besonderer Art: Chapulines sind geröstete Heuschrecken. Die grünen Grashüpfer werden mit Netzen in den Feldern gefangen, in kochendem Wasser gewaschen und in der Sonne getrocknet. Dann werden sie fritiert und mit Knoblauch, Chili und etwas Zitronen- oder Limettensaft gewürzt. Chapulines - zugegeben, ich habe sie noch nicht probiert! - sind bräunlich-knusprig, salzig und sollen an Shrimps erinnern.

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