Kürbis auf mexikanische Art

Kürbis

Kürbis / Foto: sxc.hu

Wir Europäer entdecken den Kürbis und seine enorme Sortenvielfalt gerade erst wieder – in Nord- und Südamerika hat er immer seinen Platz in der Küche gehabt. Kürbis ist eine uralte Kulturpflanze des Kontinents: Wissenschaftler gehen anhand archäologischer Funde davon aus, dass verschiedene Arten bereits zwischen 5000 und 3000 v. Chr. von Indios in Peru und Mexico zusammen mit Mais und Bohnen angebaut wurden.

Kürbis & Süßkartoffeln vom Straßenhändler

Mexikaner mögen Kürbis gern als süßen Snack: Kürbisse werden in kleinere Stücke geschnitten und in einer aus braunem Zucker bestehenden Masse mariniert. In Aluminiumfolie eingepackt, wird der Kürbis in einem mobilen Feuer-Ofen gebacken und von Straßenhändlern verkauft. Die Verkäufer ziehen durch die Gassen und Quartiere und bieten neben Kürbissen auch gebackene Süsskartoffeln (Camotes) und Gemüsebananen (Platanos Machos) an. Mit einem grellen Pfeifton, der durch eine spezielle Pfeife entsteht, machen die Verkäufer auf sich aufmerksam.

Gebackener Kürbis selbst gemacht: Kürbis schälen, in Stücke von etwa 5 mal 5 Zentimetern schneiden, 500 g abwiegen. 100 ml Wasser mit 150 g braunem Zucker zu einem etwas dickeren Sirup kochen, zuletzt etwas Zimt zufügen. Kürbisstücke mit der noch warmen Marinade vermischen und etwa eine Stunde ziehen lassen. Danach Kürbis in Alufolie einwickeln und im Ofen backen, bis der Kürbis weich ist.

Mehr lesen zum Thema:

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertungen)
Loading...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *