Nopales – Kaktusblätter

Opuntia-Kaktus

Opuntia-Kaktus / Foto: sxc.hu

Schon die Azteken und Mayas haben Blätter und Früchte des verbereiteten Ohrenkaktus (Opuntia ficus indica) zu kulinarischen Genüssen umgewandelt. Sie schätzten die Pflanze auch wegen ihrer Heilkraft und nutzten sie als Medizin. Heute ist erwiesen: Opuntia ist das einzige Lebensmittel, das eine anti-diabetische Wirkung besitzt!

Die gezupften und geschälten Blätter des Ohrenkaktus werden liebevoll „Nopales“ oder „Nopalitos“ genannt. Aus ihnen zaubern die Mexikaner Salate und verschiedene Gemüse-, Fleisch-, und Reisgerichte.

Tunas – kein Fisch, sondern Frucht

Die leicht stachligen Früchte des Ohrenkaktus nennt man Tunas, hierzulande „Kaktusfeigen“. Von Juni bis August kann man sie in Mexiko frisch auf allen Märkten kaufen. Nach der Saison sind sie nur noch schwer zu finden. Die saftigen Früchte eignen sich bestens zum Rohkonsum oder als frischer Fruchtsaft, „Agua de Tuna“. In der Saison der Kaktusfrüchte wird dieser Durstlöscher im Becher von fliegenden Händlern verkauft.

Sie müssen übrigens nicht bis Mexiko fliegen, um Tunas zu probieren. Auch in Tunesien, auf den Kanaren oder in der Türkei wachsen Kaktusfeigen. In Italien heißen sie „fichi d’india“, in den USA „prickly pears“.

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Gourmet Sleuth: Sehr ausführlicher Artikel mit Links (engl.)
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